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Jugendbotschafter*innen

für den Fairen Handel in der Metropolregion Nürnberg
Warum Fairer Handel?

Ökonomie, Ökologie und Soziales sind die drei Säulen der großen Fairtrade-Standards. Sie bilden die Spielregeln des fairen Handels, an die sich alle zu halten haben und verbinden Konsument*innen, Unternehmen und Produzentenorganisationen, um den Welthandel gerechter zu machen.

Ziel ist die Schaffung von gerechteren Bedingungen für die bäuerlichen Betriebe, die unser aller Lebensmittel und andere Rohstoffe in Ländern des globalen Südens anbauen. Da bis heute mehrheitlich Frauen weltweit die Lebensmittel produzieren und dafür nur selten einen angemessenen Anteil am Ertrag ihrer harten Arbeit erhalten, ist Gendergerechtigkeit in der Landwirtschaft eine weitere Säule des fairen Handels.

Allein Fairtrade in Deutschland vertritt rund zwei Millionen Klein-bäuerinnen und Bauern in Afrika, Asien und Lateinamerika. 

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„Wenn die Länder des Überflusses den Entwicklungsländern gerechte Preise für ihre Produkte zahlen würden, könnten sie ihre Unterstützung und ihre Hilfspläne für sich behalten.“

 

Dom Hélder Câmara (1909-1999), brasilianischer Erzbischof und Kämpfer für die Menschenrechte

Warum Jugendbotschafter*innen?

Dieses regionale Qualifizierungs- und Beteiligungsprogramm soll Jugendliche und junge Erwachsene aus Fairtrade-Kommunen gezielt befähigen, sich für global gerechtere Lieferketten und faire Beschaffung einzusetzen. Das Vorhaben orientiert sich an internationalen Formaten wie „Flanders Fair Trade Towns Youth Ambassador Programme“, das junge Menschen darin stärkt, globale Zusammenhänge zu verstehen und in ihren Gemeinden Veränderungsimpulse zu setzen. Mit Blick auf die Metropolregion Nürnberg entsteht hier ein regional zugeschnittenes Programm, das den Austausch zwischen Fairtrade-Schulen, Hochschulen, kommunalen Akteurinnen und lokalen Fairtrade-Initiativen fördert. Die teilnehmenden jungen Personen werden von ihren jeweiligen Städten und Landkreisen eigenständig ausgewählt. Durch ein klar strukturiertes, in den Kommunen verankertes Rahmenprogramm werden zudem bestehende Initiativen vor Ort gestärkt und die Jugendlichen aktiv in deren Arbeit eingebunden. Gemeinsam werden neue Ideen, wie etwa öffentliche Formate, Bildungsangebote oder kreative Kommunikationsprojekte entwickelt. Die entwickelten Aktionen tragen die gewonnenen Erkenntnisse in Schulen, Hochschulen und in die breite Öffentlichkeit und erzeugen damit einen nachhaltigen Multiplikationseffekt über die gesamte Metropolregion hinweg.

(© TransFair e.V.)

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Faire Metropolregion Nürnberg hat ein großes Netzwerk engagierter Kommunen, die regelmäßig gemeinsame Aktionen anstoßen. Inhaltlich und organisatorisch sind an dieser Jugendinitiative die Städte Neumarkt in der Oberpfalz, Schwabach, Bayreuth, Nürnberg, Ebern sowie der Landkreis Bayreuth beteiligt.

Die Jugendlichen werden von den Kommunen ausgewählt und gestalten gemeinsam mit ihnen das Rahmenprogramm der Initiative, das neben einer Reihe Workshops und der Reise zur International Fair Trade Towns Conference auch Recherche und eigene Fairtrade-Aktionen für ihre Städte und Gemeinden beinhaltet. Unterstützt werden die beteiligten Kommunen durch die Koordinationsstelle Kommunale Entwicklungspolitik der Fairen Metropolregion.

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(© Michael Sommer, Weltladen)

Was hat unsere Stiftung damit zu tun?

Unsere Stiftung unterstützt die Aktionen und Initiativen, die während der Projektlaufzeit durchgeführt werden, mit einem 50%igen Anteil, während die andere Hälfte von den beteiligten Kommunen erbracht wird.

Uns interessiert insbesondere der langfristige, vervielfachende Einfluss, der die Jugendlichen durch ihr neu erworbenes Wissen und Bewusstsein für Globale Gerechtigkeit und den Fairen Handel befähigen soll, ihre Erkenntnisse in die Schulen und Hochschulen und in die breite Öffentlichkeit zu tragen.

Durch die Verbindung von internationalem Lernen und lokaler Umsetzung wird die Metropolregion Nürnberg als faire, global vernetzte und jugendbeteiligungsorientierte Region gestärkt.

​Schon gewusst?

In der Metropolregion Nürnberg gibt es Stand Dezember 2025 insgesamt 86 Fairtrade Towns, 112 Fairtrade Schulen und 7 Fairtrade Hochschulen. Insgesamt 90 Städte, Gemeinden und Landkreise haben den Pakt für eine nachhaltige Beschaffung und den fairen Handel der Europäischen Metropolregion Nürnberg unterzeichnet und sich damit verpflichtet, den Anteil nachhaltiger Beschaffung sukzessive zu erhöhen und diesen mittels statistischer Zahlen zu erheben. Das Thema Fairer Handel hat demnach einen großen Stellenwert in der Region.

Haben Sie ein interessantes Projekt, möchten Sie selbst aktiv werden, sich mit uns und unseren Partnern vernetzen oder uns unterstützen?

 

​Kontaktieren Sie uns: info@innovationzukunft.org​​

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