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CERES-Preis für Nachhaltigkeit
in Forschung und Lehre

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SDG 10 Weniger Ungleichheiten.jfif
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Am Ohm Sustainability Campus Neumarkt (OSCN) der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm wurde am 20. Juni der CERES-Preis für Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre verliehen. Mit dem Preis zeichnen die Innovation und Zukunft Stiftung und der Ohm Sustainability Campus Neumarkt herausragende Bachelorarbeiten aus, die sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Resilienz befassen.

3 Preise zu je 1000 Euro

Über die Auszeichnungen entschied eine unabhängige Fachjury unter Leitung von Prof. Dr. Tobias Gaugler, Professor für nachhaltiges Ressourcenmanagement an der Ohm. Aus einer Vielzahl von 50 qualifizierten Bewerbungen wählte die Jury die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die prämierten Bachelorarbeiten leisten mit wissenschaftlicher Qualität und innovativen Ansätzen Beiträge zu einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Zukunft.

Die Verleihung fand im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wissenschaft und Stiftung statt, darunter Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Neumarkts Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn und die Vizepräsidentin für Bildung der Ohm, Prof. Dr. Christina Zitzmann. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des Preises als Plattform zur Förderung junger Talente und zukunftsorientierter wissenschaftlicher Arbeiten.

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Prof. Dr. Tobias Gaugler, Leiter der Fachjury, hob hervor: „Bei unserer Entscheidung war uns wichtig, Perspektiven zu fördern, die über kurzfristige Lösungen hinausgehen. Diese Arbeiten eröffnen konkrete Wege für langfristig resiliente Systeme und machen zugleich deutlich: Forschung kann gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten.“

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Barbara Schmitz, Vorständin der Innovation und Zukunft Stiftung, betonte: „Uns ist es wichtig, junge Menschen in ihrem Engagement sichtbar zu machen und ihre Arbeit wertzuschätzen. Die prämierten Bachelorarbeiten zeigen eindrucksvoll, mit wie viel Engagement und Überzeugung die nächste Generation an Lösungen für eine nachhaltige Zukunft arbeitet.“

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(© Felix Hirschberg: von links nach rechts - Barbara Schmitz, Luise Winkler, Leonard Kokorsch, Friederike Henger, Manfred Schmitz)

(© Felix Hirschberg: von links nach rechts - Prof. Dr. Tobias Gaugler, Minister Albert Füracker, Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, Prof. Dr. Christina Zitzmann, Viola Taubmann)

Preis für Resilienz in der Gesellschaft

Friederike Henger von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde für ihre Bachelorarbeit „Umgang mit der Klimakrise - Wie gestalten pädagogische Programme die Förderung psychischer Resilienz und Handlungsfähigkeit im Umgang mit der Klimakrise?“ ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bildungsangebote Menschen darin unterstützen können, psychisch resilient und handlungsfähig auf die Klimakrise zu reagieren.

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Preis für Resilienz in der Wirtschaft

Luise Winkler von der Technischen Universität München erhielt diesen Preis für ihre Arbeit zum Thema „Inwiefern kann Nutzhanf [Cannabis sativa L.] als nachhaltiger Rohstoff zur ökologischen und technologischen Transformation der Lebensmittelindustrie beitragen und welche Hemmnisse bestehen derzeit entlang der Wertschöpfungskette?“.

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Nutzhanf als nachhaltigem Rohstoff und beleuchtet zugleich bestehende Herausforderungen in der praktischen Umsetzung.

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Preis für Resilienz in der Ernährung

Diese Auszeichnung ging an Leonard Kokorsch von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für die Arbeit „Planung und Umsetzung eines energieautarken Aquaponiksystems in Nordtansania“.

Die Arbeit zeigt, wie innovative Ernährungssysteme unter besonderen ökologischen und infrastrukturellen Bedingungen nachhaltig gestaltet werden können.

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(© Fotograf??? + alle Namen???)

Würdigung weiterer Arbeiten
  • "Eyes in the sky, rights on the ground: The use of earth remote sensing in the human rights and environmental due diligence of global value chains" von Vincenzo Saturno, FAU Erlangen

  • "Moral Licensing und Moral Cleansing: Der Einfluss vergangener Handlungen auf umweltbewusstes Konsumverhalten unter Berücksichtigung der moralischen Identität", von Lionel Nill, Hochschule Aalen

  • "Entwicklung und Anwendung eines Bewertungssystems zur Wirksamkeit von Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten", von Thi Thuy Trang Huynh, Ohm Sustainability Campus Neumarkt

  • "Alternative Proteinquellen im Kindesalter: Chancen, Herausforderungen und Akzeptanz", von Anna Böhm, Universität Bayreuth

  • „Förderung ohne Wirkung – Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten in der Förderung von Agroforstsystemen", von Greta Hartl, Universität Freiburg

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Ausblick

Der CERES-Preis für Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre wird auch 2027 erneut von der Innovation und Zukunft Stiftung in Kooperation mit dem Ohm Sustainability Campus Neumarkt vergeben werden. Ausgezeichnet werden wieder Bachelorarbeiten, die mit wissenschaftlicher Qualität und innovativen Ansätzen Beiträge zu einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Zukunft leisten.

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(© Erich Spahn, Ohm Sustainability Campus Neumarkt)

Nachhaltige und lebenswerte Stadt Neumarkt

Die Stadt Neumarkt i.d.OPf. stellt mit ihren gut 40.000 Einwohnern das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der westlichen Oberpfalz dar. Die Stadt hat sich bereits im Jahr 2002 im Rahmen der damaligen sogenannten "Lokalen Agenda 21" auf den Weg gemacht und auf der Grundlage eines breiten Konsenses im Stadtrat einen Nachhaltigkeitsprozess begonnen. Mit dem Bürgerhaus (seit 2004) und dem eigenen Amt für Nachhaltigkeit (seit 2012) stellt sich die Stadt den Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung und ergreift gemeinsam mit engagierten Neumarkterinnen und Neumarktern pragmatische Umsetzungsmaßnahmen. Bis heute hat dieser Prozess viele konkrete Ergebnisse und neue Strukturen geschaffen und großartiges freiwilliges Engagement angestoßen.

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Ohm Sustainability Campus Neumarkt

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften. Mit rund 13.000 Studierenden ist sie bundesweit eine der größten ihrer Art.

 

 

 

 

Am Ohm Sustainability Campus im Herzen von Neumarkt i.d. Opf. wird in Studium, Forschung & Transfer im Austausch mit Unternehmen, Organisationen, der Kommune und Gesellschaft vor Ort, in der Metropolregion Nürnberg und weit darüber hinaus an Lösungen für eine nachhaltige Ernährungs- und Ressourcenwirtschaft gearbeitet. Das Campus-Reallabor zur Erprobung und Umsetzung nachhaltiger Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle, insbesondere nachhaltigen und resilienten Ernährungssystemen lebt von Kooperation und Integration aller Stakeholder. Das Ziel? Bildung & Entwicklung für alle Beteiligten und eine lebenswerte Zukunft! Mit dem Bachelorstudiengang „Bio-Lebensmittelwirtschaft und Nachhaltigkeitsmanagement“ und dem Masterstudiengang „Kreislaufwirtschaft und Resiliente Ernährungs-Systeme“, der neu im Wintersemester 2026/27 startet, gibt es ein innovatives Angebot für Studierende.

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Innovation und Zukunft Stiftung

Die gemeinnützige Stiftung unterstützt Zivilgesellschaft und Politik, Wissenschaft und Forschung für eine lebenswerte Zukunft. 

Bildung ist das zentrale Ziel zum Verständnis der globalen Auswirkungen unseres Handelns - und Nachhaltigkeit im Sinne der SDGs ist die zentrale Voraussetzung für unser Überleben auf diesem Planeten.

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