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Ernährungssicherheit

durch klimaresistente Hirsepflanzen

 in Äthiopien
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Das Ziel eines Forschungs-Teams aus vier Promovierenden besteht darin, mehrfach stressresistente Sorghum-Genotypen durch Mutationszüchtung zu entwickeln. Die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen soll gegen Stressfaktoren wie Trockenheit, Hitze, Schädlinge und Krankheiten erhöht werden.Die Studierenden haben im Rahmen ihrer Doktorarbeiten bereits über 2000 verschiedene Varianten gezüchtet, die nun ausgesät werden sollen. Die Pflanzen werden in vier Regionen des Landes mit verschiedenen klimatischen Bedingungen angebaut, ihr Wachstum anschließend analysiert und verglichen, um so die geeignetsten Genotypen zu bestimmen.

Die neuen Pflanzen sind frei von Patentrechten großer Agrarkonzerne und können den Anbau für die einheimischen Landwirt*innen wirtschaftlicher gestalten, wodurch die Kosteneffizienz des Lebensmittelanbaus in Äthiopien gesteigert würde.

"Um die Macht im Agrar- und Ernährungssystem wieder auszugleichen, müssen Maßnahmen ergriffen werden. Dies einerseits, um die Macht der dominanten Konzerne und Großunternehmen, die das industrielle Ernährungssystem untermauern, zu beschränken. Andererseits aber auch, um Raum für verschiedene Handels- und Vermarktungssysteme zu schaffen, die Kleinbauern, Viehzüchter, indigene Völker, Frauen sowie ländliche und städtische Gemeinschaften befähigen und ihnen ermöglichen, sich zu entfalten." (2021)

"How dare you? Landwirtschaft und Ernährung in Zeiten der Klimakrise", Benny Haerlin

Äthiopien ist laut Welthunger-Index 2023 seit Jahren von einer schweren Nahrungsmittelknappheit betroffen. Dies wirft den Bedarf nach Lösungen auf, die langfristig die Nahrungsmittelversorgung des Landes verbessern und absichern können. Sorghum-Hirse ist wichtigstes Grundnahrungsmittel in Äthiopien, allerdings wird der Anbau des Getreides in den letzten Jahren durch die Veränderungen im Zuge des Klimawandels extrem erschwert. Widerstandsfähigere Pflanzen sind ein Weg, die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung durch landwirtschaftliche Nachhaltigkeit - insbesondere aufgrund eines geringeren Wasserverbrauchs und die Reduzierung chemischer Pestizide - langfristig zu sichern.

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Eine Stimme aus der Bewerbung des Projektteams: "Unsere Forschung birgt das Potential, das Risiko von Ernteausfällen erheblich zu verringern und so die landwirtschaftliche Produktivität sowie die Ernährungssicherheit zu verbessern."

Das Projektteam (© 3 E's 4 Africa e.V., 2024)

Unsere Stiftung

Wir erkennen mit unserer Förderung die drei primären Ziele von 3 E's 4 Africa an:

  • Finden lokaler Lösungen für lokale Probleme zur Unterstützung der Bevölkerung bei der Schaffung eines Bewusstseins für Umwelt- und Klimaschutz

  • Möglichkeit für die Studierenden, praktische Erfahrungen während des Studiums zu sammeln und im Idealfall wirtschaftliche Perspektiven für sich selbst und ihre Region aufzubauen

  • Chance für Äthiopien, mit den Studierenden Changemaker für einen nachhaltigen Wandel im eigenen Land zu gewinnen

Langfristig nachhaltig im Sinne der SDGs (Sustainable Development Goals) sind insbesondere die folgenden Aspekte: 

  • Vermeidung von Hunger, da das Projekt sich der wissenschaftlichen Forschung zur Nahrungsmittelknappheit widmet, und somit nachhaltig zur Bekämpfung von Hunger in diesen Regionen beitragen soll

  • hochwertige Bildung, da es sich um ein Forschungsprojekt handelt, bei dem die Studierenden Fähigkeiten bezüglich einer nachhaltigen Entwicklung in ihrem Land erlangen

  • Klimaschutz, da das Ziel des Projektes ist, Folgen des Klimawandels in den Zielregionen auszuarbeiten, um Klimamaßnahmen zu ergreifen

Wir finanzieren die Durchführung des studentischen Projekts zu je gleichen Teilen zusammen mit der Cordes & Graefe Stiftung.

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3E's 4 Africa

hat für dieses Forschungsprojekt in einem standardisierten Bewerbungsprozess vier Promovierende ausgewählt, die während der gesamten Projektdauer durch Mitglieder von 3 E's 4 Africa e.V. sowie Mentor*innen und Wissenschaftler*innen vor Ort unterstützt und betreut werden.

Der Supervisor Dr. Tileye Feyissa ist Professor an der Addis Ababa University und der Samara University. Er ist Leiter des Fachbereichs am Institut für Biotechnologie.

Mehr zum Projekt auf der Seite von 3E's 4 Africa in Vorbereitung.

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(© Google Maps, 3 E's 4 Africa e.V., 2024)

3 E's 4 Africa e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und führt Aktivitäten und Projekte zur Förderung der Bildung (Education) afrikanischer Studierender und Promovierender durch. Er widmet sich der Befähigung (Empowerment) oben genannter afrikanischer Studierender und Promovierender an Hochschulen in Afrika und der Umweltverträglichkeit (Ecofriendliness) der geförderten Forschungsprojekte. Aus diesen drei Säulen ist der Name 3 E’s 4 Africa gewachsen. Die ursprüngliche Idee und somit das Fundament für die Vereinsgründung ist auf einen kamerunischen Studenten zurückzuführen.

Sorghum-Hirse ist das zweit-meist angebaute Getreide in Äthiopien - Hauptanbaugebiete sind Tigray, Wollo und Harerge (© Wikimedia Commons, Urheber Bertramz)

Contimi Kenfack Mouafo, 3 E's 4 Africa

Die Innovation und Zukunft Stiftung gratuliert zur Ehrung als "Student des Jahres" 2024 für die Gründung des Vereins 3 E's 4 Africa.

Deutsches Studierendenwerk und Deutscher Hochschulverband ehrten den aus Kamerun stammenden Contimi Kenfack Mouafo, Student der Elektrotechnik an der RWTH Aachen, als „Student des Jahres“ 2024.

Bei 3 E's 4 Africa unterstützen internationale Studierende mit unterschiedlichsten fachlichen Kompetenzen in Deutschland Kommiliton*innen in Afrika, die vor Ort Aufklärung und Forschungsprojekte zu den Themen Energiewende, Klimawandel-bekämpfung und -anpassung betreiben. Afrikanische Studierende und Promovierende sollen dazu befähigt werden, selbst über eigene Forschung innovative und nachhaltige Lösungen für ihren Kontinent zu entwickeln und damit zugleich einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu leisten.

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