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Nachhaltigkeits-Management

am Theater Salz+Pfeffer in Nürnberg

Das Theater Salz+Pfeffer

möchte als freies Privattheater mit langjähriger Tradition Vorbildcharakter in Sachen Nachhaltigkeit einnehmen und damit auch mediale Aufmerksamkeit erreichen.

Wally Schmidt und Paul Schmidt, die Gründer des Theaters, haben dabei bereits jetzt schon viel erreicht – vom Theatercafé, das fast ausschließlich regionale und bio-zertifizierten Getränke und Snacks anbietet, über ein kostenloses Angebot zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Theaterbesucher („Kombi-Ticket“) und Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Vermeidung von Überfluss und Müll bis hin zu Spielformaten wie einer mobilen Lastenrad-Bühne („Rullikum“).

Doch die Macher wollen mehr: Sie stellen generell Umwelt- und Sozialstandards über Profitstreben und Gewinnmaximierung. Damit haben sie in der Gemeinwohlökonomie ein passendes Fundament gefunden, um alle Einzelaspekte im Blick zu behalten und immer wieder neu auf den Prüfstand zu stellen. Die jetzt in Angriff genommene GWÖ-Bilanzerstellung ihres Theaters wird dokumentieren, dass ökologisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung nicht nur in den Bereich von Industrie und Produktion fällt. Sie erhoffen sich, dass auch Dienstleistungsbetriebe und öffentliche Einrichtungen ihrem Beispiel folgen werden.

Szene aus „Wood Wide Web“ des Tineola Theater Prag, das 2021 im Theater Salz+Pfeffer gastieren soll

Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb – insbesondere auch am Theater – ist zwar mittlerweile an etlichen Häusern ein Thema, aber in der Durchführung mit viel Hilflosigkeit und Informationsmangel behaftet. Gerade in der Auseinandersetzung mit Klimawandel, Umweltzerstörung und aktuell der Corona-Pandemie ist es vor allem auch die Aufgabe der Kulturbetriebe, die kritische Auseinandersetzung mit notwendigen und sinnvollen Maßnahmen, die die Unterstützung einer breiten Gesellschaftsschicht erforderlich machen, zu unterstützen.

Gemeinwohl-Matrix (Gemeinwohl-Ökonomie: www.ecogood.org)

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Nachhaltigkeit im Salz+Pfeffer

Wally Schmidt, Theaterchefin und Vollblut-Puppenspielerin: „Als von Stadt, Bezirk und Freistaat Bayern gefördertes Theaterhaus erheben wir die Forderung, dass öffentliche Zuschüsse künftig an einen Nachhaltigkeitsnachweis gebunden werden. Wir unterstützen dabei die Forderung des Deutschen Kulturrat e.V. und sehen nachhaltige Entwicklung als eine kulturelle Herausforderung.“

Szene aus "Mahlzeit!" (Foto: Berny Meyer)

Unsere Stiftung

begleitet das Theater Salz+Pfeffer finanziell sowohl bei der Erstellung der Gemeinwohlbilanz gemäß GWÖ-Standard als auch den öffentlichen Formaten über die Vorstellung und (Podiums-) Diskussionen bis zur abschließenden Präsentation des kompletten Nachhaltigkeits-Managements in allen seinen Facetten.

Wir wollen damit Interesse und Verständnis wecken und zur Nachahmung ermuntern:

  • Theater übernimmt einen Bildungsauftrag zur Verbreitung nachhaltiger Themen und

  • verankert Nachhaltigkeit im eigenen Kulturbetrieb durch einen wertschätzenden Umgang mit der Umwelt und im sozialen Miteinander

 

Wir können mit diesem Projekt außerdem dazu beitragen, dass:

  • Gesellschaftsrelevante Themen in Kunst und Kultur verpackt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden

  • Erwachsene, Jugendliche und Kinder gezielt mit theaterpädagogischen Aktivitäten angesprochen werden

  • und damit Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft gelernt und eines Tages fest verankert sein wird

Szene aus Mr. Pilks Irrenhaus

Vision und Mission

„… Das Puppen- und Figurentheater Salz+Pfeffer ist ein freies, unabhängiges Theater, immer auf der Suche danach, die Fragen des Lebens kritisch zu beleuchten. Mit den Mitteln des Figurentheaters bieten wir humorvolle Seelennahrung.

Wir träumen von der Freiheit und Gleichberechtigung aller Lebewesen und von einem Leben im Einklang mit der Natur. Politische und philosophische Fragen, Themen wie Migration und Inklusion sind für uns selbstverständlich, da sie als Basis für ein humanes Leben unerlässlich sind …“(Wally Schmidt & Paul Schmidt, Theaterleitung)

Haben Sie ein interessantes Projekt, möchten Sie selbst aktiv werden, sich mit uns und unseren Partnern vernetzen oder uns unterstützen?

 

​Kontaktieren Sie uns: ​+49 179 1019897,  info@innovationzukunft.org​​

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